Munich, Germany - Hong Kong, China, 2003
"The Eminem-Show", Foto-Fix-Portrait,
Johnny de Brest, 2003

"VLADRACUL"
"THE FOTO-FIX-WORLD OF JOHNNY DE BREST"
Goethe-Institut

Goethe-Institut-Ranking of successful and important Exhibitions:
Johnny de Brest's "Vladracul" and "Foto-Fix-World" listed at
Number three.

Art and Politics
"Vladracul"
"Foto-Fix-World"
Goethe-Institut
 
Hong Kong, 2003
Photography taken from "Vladracul": "Mina Harker" and one
of her Lovers, photographed in Berlin, 1994
This Photography inspired Nick Cave and Kylie Minogue to their
Song and Video "Where the wild Roses grow"

("Murder Ballads", 1996)
"VLADRACUL"
South China Morning Post, Hong Kong

"IT LOOKS LIKE AN ART-HOUSE FILM HAS BEEN FROZEN INTO STILLS"

"Vladracul"

"It is an enormous project that took two years to prepare, four years to shoot and
four years to develop. The modern-day allegorical spin on the Bram Stoker's "Dra-
cula" takes the form of a photo-novel and offers a retrospective of Germany in the
20th Century. It's looks like an art-house film has been frozen into stills and
splashed over the walls. De Brest has engineered this project like a film producer
would: using actors (his friends and some of Berlin's more bohemian characters),
make-up artists and costume designers and shot on locations from Berlin's tech-
no clubs to former communist factories and concentration camp in poland. Told in
12 chapters.

De Brest's camera picks up a vivid blue sky and an entrance gate that looks like
a scene from a Western. The layers of reference are endless, it's full of homage
to film people, film stars, film scenes."
"Vladracul"
Berlin
Filmstills
Kylie Minogue
 
Hong Kong , 2003
"Please introduce me to Ramesh", Foto-Fix,
Johnny de Brest, 1998 (with special Thanks to Phoinissa)

"THE FOTO-FIX-WORLD OF JOHNNY DE BREST"
South China Morning Post, Hong Kong

"...IN EACH "FOTO-FIX", DE BREST IS THE SUBJECT, DISGUISED AS A
SPECTRUM OF CHARACTERS... HE IS THE SCOWLING RAP STAR EMINEM,
HE IS A STAR WARS STORMTROOPER... (and) KURT COBAIN"
"Foto-Fix-World"
Pop
Kurt Cobain
Hong Kong
 
Berlin, 2003
"Vladracul": "Provokante Vampirbilder", "apokalyptisch"
Fotografie: Berlin, 1995

"VLADRACUL"
"THE FOTO-FIX-WORLD OF JOHNNY DE BREST"
Die Welt

Stirn, Wangen und Kinn verschwinden hinter weißer Farbe. Mephisto?
Wenn Johnny de Brest zum Schminkset greift, verwandelt er sich in eine
Filmdiva, einen wieder auferstandenen Rockstar, einen Faun oder – wie
für seinen neuesten Coup - in eine japanische Geisha.


Seit zwölf Jahren inszeniert er sich wieder und wieder, ist in Hunderte von
Masken geschlüpft, jeweils für dieses eine Bild – ein Chamäleon vor der
Kamera. Seine Aufnahmen eines Schauspielers ohne Rolle und Bühne ent-
stehen nicht im geschützten Atelier. De Brest braucht den Kick beim Klick.
Er geht dorthin, wo andere allenfalls ein schnelles Passbild ziehen – in Foto
-Automaten auf dunklen, schmutzigen U-Bahnhöfen. Jene Automatenbilder,
die in der fabelhaften Welt der Amélie zum magischen Band zwischen zwei
scheuen Liebenden wurden. An die zweitausend Motiv-Ideen hat der Unter-
grund-Künstler bisher zu Bildern werden lassen. Das ganze Spielzimmer des
Pop findet sich in der „Foto-Fix-World of Johnny de Brest“ wieder: Daft Punk
stößt mit Afri Cola auf Star Wars an – und die White Stripes geben dazu den
richtigen Akkord. Aber nicht nur den Gazetten- und MTV-Glamour der vergange-
nen 20 Jahre zitiert de Brest in seinem Kaleidoskop. Auch das übrige Weltge-
schehen kommt darin vor. Etwa der gewaltsame Tod des rumänischen Dikta-
tors Ceausescu oder das Ende des deutschen Arbeiter- und Bauernstaates,
das er in einer Aufnahme mit dem letzten Ersten Mann der DDR, einem
Papp-Honecker, kommentiert.

Hinter den Automaten-Vorhang sind schon andere gestiegen. Andy Warhol
etwa arbeitete bereits Anfang der sechziger Jahre mit den farblich seltsam
flach wirkenden Bildern in New York. Die reproduzierten Streifen dienten ihm
als Vor lage für Drucke. Das Motiv der Ikonisierung durch Wiederholung fas-
zinierte den Factory-Künstler. Ein paar Jahre später schleppte Johnny de
Brests Mutter ihren Jungen vor die unbemannte Linse. Kein Gedanke aller-
dings an Kunst; lediglich Erinnerungs-Schnappschüsse von Stadtbummeln
in Hamburg. Und doch – unbemerkt – der Beginn einer schicksalhaften Be-
ziehung zu den blitzlichternden Kabinen.

Aber erst die entnervend ausufernde Arbeit an einem anderen Projekt, sei-
nem Fotoroman „Vladracul“, und der Tod von Nirvana-Frontmann Kurt Cobain
sorgten 1994 für den Urknall in de Brests Foto-Fix-Welt. Der Selbstmord der
Grunge-Legende erschütterte den Fan. Anton Corbijns populäre Cobain-Fotos
im Hinterkopf begann er zu experimentieren. Verletzliche Porträts – die Pistole
an die Schläfe gesetzt, die Augen schwarz umrandet – entstanden: Zitate der
Star-Fotos des Niederländers. Beides, die Automatenbilder und den fotogra-
fierten, apokalyptisch morbiden „Vladracul“-Film zeigten im Sommer 2002 das
Goethe-Institut und die Spiral Gallery in Los Angeles. De Brest wurde mit sei-
nen Ausstellungen ein Liebling der Stadtmagazine. Ein öffentlichkeitswirksa-
mer Erfolg in der Menschen verschlingenden Hollywood-Metropole.

Vor allem die provokanten Vampirbilder, zum Teil mit Darstellern an Schau-
plätzen in Auschwitz und Krakau realisiert, verkauften sich gut. Die Amerika-
ner hätten offen und neugierig auf seine Form der Verarbeitung von Tyrannei,
Verfolgung und Massenmord reagiert, erzählt der Foto-Fixer. In zwölf Textka-
piteln und 220 Bildern, ausgewählt aus 15 000 Aufnahmen, verwob de Brest
den Dracula-Stoff mit der Schreckensgeschichte des 20. Jahrhunderts – und
verlor sich über die Mammutaufgabe beinahe selbst.

Die Foto-Fixe wurden sein Fluchttunnel zurück zum eigenen Ich und eine Art
Tagebuch. Bunt und schier unbegrenzt fantasievoll sind sie, dabei nur schein-
bar oberflächlich. Die Botschaft erschließt sich oft erst auf den zweiten Blick.
Etwa wenn der Berliner mit Präservativ und Marilyn-Maske einen ironischen
Bezug zwischen der Lewinsky-Clinton-Affäre und dem Verhältnis Monroe-Ken-
nedy konstruiert.

Für seine Aufnahmen, von denen eine Auswahl jetzt im Goethe-Institut und
dem Fringe Club in Hongkong gezeigt werden, geht de Brest an körperliche
Grenzen. „Ich kann mir alles zumuten“, ist sein Credo. Die Komposition ist
ihm die Gefahren wert.

Foto-Fix-World: 9.-23. Januar, Fringe Club,
2 Lower Albert Road, Central, Hongkong.

Vladracul: 10. Januar bis 17. Februar, Goethe-Institut,
2 Harbour Road, Wanchai, Hongkong

"Foto-Fix-World"
"Vladracul"
"Die Welt"
 
 
 
Berlin , 2003
 
Johnny de Brest
Radio Fritz ("Nightflight")

Martin Böttcher empfiehlt seinen "Nightflight"-
Zuhörern die sehenswerte Website von
Johnny de Brest.

Die Sendung "Nightflight" ("Radio Fritz") spielt
hauptsächlich elektronische Musik und Club-
Sound.
 
Berlin , 2003
 
"WAR-FASHION-FAKE"
Stefan Heidenreich ("DE:BUG")
"Eingebettete Bilder"

"Sehr gut..."
 
Hong Kong , 2003
  "VLADRACUL"
Hinge Magazine, Design in Focus

"The pictures of Vladracul are often described in
cinematic terms. The complete volume of work
comprises over 15 000 images".

 
Hong Kong , 2003
  "VLADRACUL"
BC Magazine / Art
 
Hong Kong , 2003
  "VLADRACUL"
HK Magazine / Art

"KISS THE ROSE"
 
Hong Kong , 2003
  "VLADRACUL"
Oriental Daily News
 
Hong Kong , 2003
  "The Foto-Fix-World of Johnny de Brest"
"Pick of the Day"
South China Morning Post

"THE DADA-ESQUE INSTALLATIONS ARE
SATIRIC, POETIC AND PROVOCATIVE"
 
Hong Kong , 2003
  "VLADRACUL"
"The Foto-Fix-World of Johnny de Brest"
HK Magazine / Art

"Loosely based on Bram Stoker's "Dracula", de
Brest's photo-novel "Vladracul" is a modern-day
allegorical twist on the tale, with Gothic and cine-
matic effects."
 
Hong Kong , 2003
  "The Foto-Fix-World of Johnny de Brest"
"What's up this month?"
Fringe Club Magazine
 
Berlin , 2003
 
"The Foto-Fix-World of Johnny de Brest"
Berliner Morgenpost / Kultur

"Der Berliner Fotograf Johnny de Brest
inszeniert sich im Automaten als Pop-
Ikone"
 
 
"Yesterday * Future" ("Star Wars"),
Foto-Fix-Portrait, Johnny de Brest, 2002